Bezos legt Regeln für Meinungsseiten der »Washington Post« fest
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Washington. US-Milliardär Jeff Bezos hat Regeln für die Meinungsseiten der Washington Post festgelegt. »Wir werden beim Schreiben jeden Tag zwei Grundpfeiler unterstützen und verteidigen: persönliche Freiheiten und freie Märkte«, erklärte Bezos am Mittwoch im Onlinedienst X. Natürlich werde die Zeitung auch andere Themen behandeln, »aber Standpunkte, die diesen Grundpfeilern entgegenstehen, werden wir der Veröffentlichung durch andere überlassen«, fügte der Amazon-Gründer hinzu. Bezos hatte die Washington Post 2013 gekauft. Vor der US-Präsidentschaftswahl im November entschied er, in dem Blatt keine Wahlempfehlung für das Duell zwischen dem Republikaner Donald Trump und seiner Rivalin Kamala Harris von der Demokratischen Partei zu veröffentlichen. Zuvor hatte die Washington Post zumeist Wahlempfehlungen ausgesprochen - und wenn, dann immer für die Kandidaten der Demokraten. (AFP/jW)
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