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Mittwoch, 25. Februar 2026
links und bündig.Ein Newsletter von junge Welt
Liebe Leserin, lieber Leser,

Russland warnt Frankreich und Großbritannien vor dem angeblichen Versuch, der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung zu stellen. Währenddessen kommen aus Berlin, Paris und Kiew Durchhalteparolen. Reinhard Lauterbach schreibt über den vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine.

Ein Krieg anderer Art – mit Drogenkartellen – tobte die letzten Tage in Mexiko. Wie diese Unruhen in die geopolitische Strategie der US-Regierung passen, zeigt Frederic Schnatterer in seinem Kommentar auf.

»Linksradikale wollen gegen KZ-Gedenkstätte protestieren« behauptet das Springerblatt Bild einen »antisemitischen« Aufmarsch. Im Interview erklärt eine der Aktivistinnen der Kampagne »Kufiyas für Buchenwald«, worum es tatsächlich bei der geplanten Demonstration geht. Die Gedenkstättenleitung wirft der von Kommunisten aber auch der Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost getragenen Kampagne vor, das Andenken der von den Nazis Ermordeten für eine »menschenverachtende Agenda« zu instrumentalisieren. Im Kommentar zeige ich auf, dass es ganz andere Kräfte sind, die hier eine Instrumentalisierung und Verfälschung der Geschichte für eine rechte Agenda vornehmen.

Eine gute Lektüre wünscht jW-Chefredakteur Nick Brauns

Luca Gialdini/imagebroker/IMAGO
Kliniken sterben
Wohnortferne Versorgung. Gesundheitsfunktionär Hecken hält 700 Krankenhäuser für verzichtbar Von Ralf Wurzbacher
Ramon Espinosa/AP/dpa
Konzerne klagen
Juristische Scharmützel gegen Kuba dienen als Instrument, um Investitionen zu blockieren Von Volker Hermsdorf
ABO Alles für den Markt
Allein der Ausbau des überregionalen Stromnetzes soll bis 2045 über 400 Milliarden Euro kosten. Bundesregierung und EU-Kommission wollen die Kosten weiterhin der Allgemeinheit aufbürden Von Ralf Hutter
Titel
Stringer/REUTERS
Kein bisschen kriegsmüde
Russland warnt Frankreich und Großbritannien vor dem angeblichen Versuch, der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung zu stellen. Durchhalteparolen aus Berlin, Paris und Kiew. Von Reinhard Lauterbach
Kommentar
Sascha Fromm/Funke Foto Services/imago
Rechte Agenda
Die Gedenkstättenleitung wirft Antifaschisten, die aus universellem Verständnis von »Nie wieder« am Ort des faschistischen Massenmordes den Massenmord an Palästinensern thematisieren wollen, Instrumentalisierung vor Von Nick Brauns
Porträt
Patrick Pleul/dpa
Geiseln des Tages: Strausberger Wahlbriefe
Brandenburg: Landrat des Kreises Märkisch-Oderland annulliert Bürgermeisterwahl in Strausberg. Grund: Verdacht auf Wahlmanipulation. Von Max Ongsiek
Thema
Jochen Tack/IMAGO
ABO Alles für den Markt
Allein der Ausbau des überregionalen Stromnetzes soll bis 2045 über 400 Milliarden Euro kosten. Bundesregierung und EU-Kommission wollen die Kosten weiterhin der Allgemeinheit aufbürden Von Ralf Hutter
Zitat des Tages
 
Das Thema trifft einen Nerv.
Anna Kaminsky, Direktorin der sogenannten Bundesstiftung Aufarbeitung, kommentierte am Dienstag laut dpa das Interesse an der neuen »Jahresausstellung« der Stiftung über die SED unter dem Titel »Die Partei hat immer recht« .
Fabian Steffen/Eibner-Pressefoto/IMAGO
Nur noch Gast
Die Linke: Schiedskommission des Thüringer Landesverbandes entzieht Bundessprecherin der Linksjugend Rechte als Mitglied der Partei. Von Nico Popp
Dawid Wolski/East News/imago
ABO Milliarden aus Brüssel mit Tücken
Das Parlament in Warschau hat für den Beitritt zum SAFE-Aufrüstungsprogramm der EU gestimmt. Die rechte Opposition sieht darin eine Bevorteilung von BRD-Konzernen, Präsident Nawrocki kann noch sein Veto einlegen. Von Reinhard Lauterbach, Poznań
US-Konzernklagen gegen Kuba
Juristische US-Front gegen Kuba: Konzernklagen dienen als außenpolitisches Instrument, um Investitionen zu blockieren und Havanna weiter zu isolieren. Von Volker Hermsdorf
Anadolu Agency/IMAGO
Ohne Kommentar
Heftige Regenfälle haben erneut zu Überschwemmungen in Gaza geführt.
Veranstaltung
Christian-Ditsch.de
Konzert
jW geht Jazz - Duo Kupke & Zerbe
Dienstag, 3. März 2026, 19:30 Uhr
Jürgen Kupke und Hannes Zerbe spielen über 30 Jahren zusammen.
Im Repertoire sind Kompositionen und freie Improvisationen von Hanns Eisler, Hannes Zerbe u.a..

2019 kam beim Kölner Label ihre CD „ALLES HAT SEINE ZEIT“  
und 2021 die CD „MONALISA“ heraus. Es folgte bald darauf die CD "BRECHT UND JAZZ", gemeinsam mit der Schauspielerin Heide Bartholomäus.

Beide Musiker spielen auch gemeinsam im HANNES ZERBE JAZZ ORCHESTER.Jürgen Kupke (Klarinette) und Hannes Zerbe (Piano)


Ort: junge Welt-Maigalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: 10€ (Ermäßigt: 5€)
Ein Teil dieser Einnahmen kommt den Interpreten zugute.

Um Anmeldung wird gebeten: 0 30 / 53 63 55 54 oder maigalerie@jungewelt.de
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