die neueste Phase des Imperialismus treibt auch die Repräsentanten dieses Staates um, verlangt unverlangt Haltung, und die ist, Sie ahnen es, von der üblichen Gestalt: „Wir müssen militärisch stärker werden, sehr viel stärker“, sagt der Bundespräsident in seiner Rede am Mittwoch aus Anlass von 75 Jahren Auswärtiges Amt in der Bundesrepublik. Wenn nun Agentur und abschreibende Medien Steinmeiers Gratisfeststellung hervorheben, der Krieg von USA und Israel gegen Iran sei völkerrechtswidrig, verzerrt das Maß und Richtung der Rede. Es geht dem Staatsoberhaupt, da spricht er indes nicht für sich, um ein hochgerüstetes, kriegsfähiges Deutschland. Was der Bundespräsident nun genau sagte, hat Arnold Schölzel in der Titelstory aufgeschrieben.
Ihnen einen schönen Feierabend, bleiben Sie uns gewogen.
Daniel Bratanovic
Chefredakteur
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Pete, ich glaube, du warst der erste, der sich zu Wort gemeldet hat. Du hast gesagt: »Lasst es uns tun.« US-Präsident Donald Trump nahm seinen Kriegsminister Pete Hegseth am Montag bei einer Veranstaltung in Memphis für den Angriff auf den Iran in die Verantwortung.
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Der gebürtige Berliner ist seit langem Teil der hiesigen Jazzszene und doch strahlt seine Arbeit mit Musikern wie Tom Rainey, Robert Lanfermann und Laura Robles über die Grenzen der Stadt hinaus.
Mit ihm spielen die Zwillinge Andreas und Matthias Pichler: Matthias am Bass hoch virtuos und Andreas am Schlagzeug theatral und performativ.
Peter Ehwald / Saxophon
Matthias Pichler / Kontrabass
Andreas Pichler / Schlagzeug
Ort: junge Welt-Maigalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: 10€ (Ermäßigt: 5€)
Ein Teil dieser Einnahmen kommt den Interpreten zugute.
Um Anmeldung wird gebeten: 0 30 / 53 63 55 54 oder maigalerie@jungewelt.de
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