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Montag, 10. August 2026, Nr. 182
links und bündig.Ein Newsletter von junge Welt
Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Revolution verteidigen – das geloben hunderte Vertreter von Dutzenden Kommunistischen und Arbeiterparteien aus allen Kontinenten, die am Wochenende im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Fidel Castro in Kuba zusammengekommen sind. Kurt Terstegen berichtet über das 24. Internationale Treffen der Kommunistischen und Arbeiterparteien, das trotz der Krise infolge der verschärften Blockade und offener Kriegsdrohungen durch die USA in Havanna stattfindet.

Der 100. Geburtstag von Fidel am 13. August wird nicht nur in Kuba mit zahlreichen Veranstaltungen groß begangen. Auch in der Maigalerie der jungen Welt werden wir am Donnerstag um 19 Uhr die Fotoausstellung ¡Hasta siempre, Fidel! eröffnen.

Solidarität mit dem sozialistische Kuba ist für die junge Welt ein besonderes Anliegen. Doch um weiterhin eine solidarische Berichterstattung über Kuba, aber auch über Palästina und andere antikoloniale Kämpfe betreiben zu können, brauchen auch wir die Solidarität unserer Leser: In Form von Abos dieser Zeitung.

Eine gute Lektüre wünscht Chefredakteur Nick Brauns

Artikel des Tages
Sebastian Willnow/dp
Plädoyer
Gewerkschaftsspitzen lehnen Abschaffung der »Rente mit 63« ab. Union zu Abstufungen bereit. Von Mirko Knoche
Profit
Neue Kolonialmacht: Vereinigte Arabische Emirate erlangen Kontrolle über Häfen in Afrika. Von Christian Selz, Kapstadt
Propaganda
USA: Ein Trump-Vertrauter betreibt als registrierter »Foreign Agent« Lobbyarbeit für Israel. Von Knut Mellenthin
Titel
Norlys Perez/REUTERS
Die Kubanische Revolution verteidigen
Die 24. Auflage des Internationalen Treffens Kommunistischer und Arbeiterparteien bekräftigt in Havanna den Rückhalt für Kubas Kampf gegen den US-Imperialismus. Zahlreiche Vertreter prangern die aggressive US-Politik gegen die sozialistische Republik an. Von Kurt Terstegen
Kommentar
Political-Moments/IMAGO
Betrüger am Werk
Arbeitszeitgesetze stammen nach Ansicht des obersten Kapitalvertreters Rainer Dulger »aus der Ära von Telex und Wählscheibe«. Arbeitsschutz – für den »Arbeitgeberpräsidenten« eine übrig gebliebene Marotte aus dem 19. Jahrhundert. Von David Maiwald
Porträt
Soeren Stache/dpa
Wahrsagerin des Tages: Russische Botschaft
Eine Aussage nennen wir wahr, wenn sie eine richtige Information enthält. In politischen Dingen lautet die Frage also: Wie verhält sich die Aussage eines Politikers zur Wirklichkeit und zur gesellschaftlichen Praxis? Von Hagen Bonn
Thema
Vitaliy Karpov/SNA/IMAGO
ABO La Révolution marche
Vierzig Jahre Recherchen. Nun ist im Rahmen der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA) der dritte Band der Revolutionszeit (1848/49) erschienen. Mit ihm werden viele bislang offene Fragen beantwortbar. Von François Melis
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Zitat des Tages
 
Die Jobs müssen ­gemacht werden, und wer einknickt, der ­gehört nicht in so einen Job.
Rheinmetall-Chef Armin Papperger sagte gegenüber dpa (Sonntag), dass er sich von möglichen Anschlagsrisiken nicht einschüchtern lassen will.
Weitere Artikel
Schöning/IMAGO
BSW gegen Schließung des Russischen Hauses
Der Berliner BSW-Abgeordnete Alexander King kritisierte die Forderung des SPD-Spitzenkandidaten, das Russische Haus zu enteignen. Das BSW hat eine Petition zum Erhalt des Kulturzentrums gestartet.
Zentrum für Drohnenwettrüsten
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nach dem Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle den Aufbau einer neuen Forschungseinrichtung angekündigt. Unterdessen wissen jetzt auch die US-Medien, wer verantwortlich ist, nämlich Russland. Von Max Grigutsch
APAimages/IMAGO
ABO Selenskij in Belgrad
Während sich die Gespräche vorrangig auf Wirtschaftliches fokussierten, ist der erstmalige Empfang des ukrainischen Präsidenten in der serbischen Hauptstadt vor allem auch ein Fingerzeig Richtung Moskau und Brüssel. Von Slavko Stilinović
»Als Kokain ins Spiel kam, war es nicht mehr lustig«
Harald Grosskopf bringt sein neues Soloalbum »Glitches Brew« raus und blickt im jW-Gespräch auf eine lange Karriere zwischen Krautrock, Neue Deutsche Welle und Electronica zurück. Von Thomas Behlert
United Archives International/IMAGO
Arbeiten und kämpfen
Der 1944 in Japan hingerichtete deutsche Kommunist und sowjetische Agent Richard Sorge ist eine legendäre Figur. Nun ist ein neues Buch über Sorge erschienen, das den Blick auf einen frühen Zeitabschnitt seines Lebens richtet. Von Uli Jeschke
Im Leistungshoch
Das vierte Turnier der Grand Chess Tour gewann Rameshbabu Praggnanandhaa (Indien) in Saint Louis (USA) mit eineinhalb Punkten Vorsprung auf den WM-Herausforderer Jawochir Sindarow (Usbekistan). In der Gesamtwertung führt Fabiano Caruana (USA). Von Sören Bär
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Ohne Kommentar
Jehad Alshrafi/AP/dpa
Gaza
Auf einen Blick
Inmitten der Ruinen des kriegszerstörten Gazastreifen ernten vertriebene palästinensische Imker Honig aus Bienenstöcken des Imkereibetriebes der Familie Al-Dabba (8.8.2026)
Veranstaltung
Roberto Chile
Ausstellung
¡Hasta siempre, Fidel!
Donnerstag, 13. August 2026, 19:00 Uhr
Am 13. August 2026 wäre Fidel Castro 100 Jahre alt geworden. Bis heute löst sein Lebenswerk bei Freund und Feind intensive Reaktionen aus. Was machte den Comandante en Jefe so außergewöhnlich? Wie wurde er zu dem „welthistorischen Individuum“, als welches er die Geschichte des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägte? Und weshalb weigert sich die Kubanische Revolution, deren entscheidender Impulsgeber er war, bis heute, klein beizugeben?

Im Mittelpunkt der Ausstellung »¡Hasta siempre, Fidel!« stehen Bilder des kubanischen Fotografen und Filmemacher Roberto Chile, Hausfotograf des Comandante, die uns Einblicke aus einer vertrauten Perspektive in das politische Leben von Fidel Castro gewähren. Daneben sind Fotos seiner kubanischen Berufskollegen Raúl Abreu und Alex Castro zu sehen. Ergänzt wird die Ausstellung um historische Fotos aus Kindheits- und Jugendjahren, bekannten und weniger bekannten Bildern kubanischer Fotografen vom Kampf der Guerilleros in der Sierra Maestra bis zum Sieg der Kubanischen Revolution am 1. Januar 1959.

Die Ausstellung über Leben, Wirken und Vermächtnis Fidel Castros, insbesondere in der gegenwärtigen bedrohlichen Situation Kubas, erinnert uns daran, dass eine andere Welt ebenso möglich wie nötig ist.

Vernissage am 13. August um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Begrüßung: Nick Brauns (jW-Chefredaktion)
Konzert: Liedermacher Tobias Thiele (Preisträger der kubanischen Musikauszeichnung CubaDisco 2025)

Die Galerie ist jeden Donnerstag von 13 bis 19 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung (unter 0 30 / 53 63 55 54) auch an anderen Werktagen zu besichtigen.

Während des Ausstellungszeitraums finden weitere Veranstaltungen zu Fidel Castro und Kuba im Angesicht des mörderischen Wirtschaftskriegs der USA unter der Präsidentschaft Donald Trumps statt. Kuba braucht unsere Solidarität!

Der Eintritt ist frei.
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