am Mittwoch vergangener Woche senkte die Bundesregierung die Prognose für das Wirtschaftswachstum 2026 von 1,3 Prozent auf 1,0 Prozent. Das Echo aus CDU und CSU war ein vielstimmiger Ruf nach energischem Sozialabbau. Schlagzeilen machte der Wirtschaftsrat der CDU mit seiner Forderung, neben vielen anderen Streichungen auch Zahnarztbehandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu nehmen. Selbst in der CDU fragten sich einige, wie sich die Partei von den mäßigen Umfragewerten gleichauf mit der AfD bei derartiger Arroganz lösen soll. Offenbar herrscht Panik. Ich habe die Kakophonie aus CDU und CSU im Aufmacher für morgen zusammengefasst.
Nick Brauns charakterisiert im Kommentar Kuba als »Insel des Widerstands« gegen den US-Imperialismus, Jörg Kronauer nimmt den Fall Epstein zum Anlass, die inneren US-Verhältnisse zu beleuchten: Netzwerke wie die des Milliardärs mögen mächtig sein, den Staat oder gar den Kapitalismus haben sie nicht im Griff. Lars Pieck zeigt, dass die veröffentlichten Epstein-Akten nicht einmal eine Gefahr für Donald Trump zu sein scheinen. Auch das Weltwirtschaftsforum in Davos zeigte: Der US-Präsident zieht weiter seine Kreise. Reinhard Lauterbach analysiert die Rede, die der kanadische Premier dort hielt.
Ich wünsche Ihnen eine erhellende Lektüre und grüße aus der Chefredaktion
Arnold Schölzel
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Meine Söhne werden mich mal fragen, warum. Aber die Antwort wird sie überzeugen: Wettbewerbsfähigkeit. Der CDU-Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, schilderte in der Neuen Zürcher Zeitung (Montag), wie er seinen Kindern irgendwann erklären will, warum sie eine längere Lebensarbeitszeit verkraften müssen.
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FAUSTROLL plays Tough Breaks
- lustige Old Time Musik als Jahreseinstieg -
Schräge Zeiten – Moderne trifft Geschichte, planvoll-wild gemischt zeitreisend besinnen sich hier vier Musiker*innen,sonst in der freien, experimentellen oder zumindest zeitgenössischen Jazz-Szene verortet, auf die Geschichte zurück mit minutiösen Arrangements der Musik von King Oliver, Scott Joplin, Jabbo Smith und einigen weiteren Zeitgenossen.
Sie bieten komplett unterhaltsamen, geradezu frühlingshaften Hot-Jazz der 1920er und 1930er Jahre auf allerhöchstem Niveau.
Geht in die Beine und beschwingt garantiert!
Es spielen:
Ruth Schepers (Klarinette)
Dirk Steglich (Klarinette)
Rolf Sudmann(Banjo)
Jason Liebert (Sousaphon)
Ort: junge Welt-Maigalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr
Eintritt: 10€ (Ermäßigt: 5€)
Ein Teil dieser Einnahmen kommt den Interpreten zugute.
Um Anmeldung wird gebeten: 0 30 / 53 63 55 54 oder maigalerie@jungewelt.de
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