»Dieser Freispruch ist schwer nachzuvollziehen«
Ein Gefängnispsychiater verletzte offenbar seine Sorgfaltspflicht – Häftling beging Selbstmord. Gespräch mit Sabine Ergün
Gitta DüperthalSabine Ergün, Sprecherin des Hessischen Flüchtlingsrates, hat den Prozeß gegen den Gefängnispsychiater Heinrich W. wegen fahrlässiger Tötung des Abschiebehäftlings Mustafa Alcali beobachtet
Das Amtsgericht Frankfurt/Main hat am Freitag den 81jährigen Gefängnispsychiater Heinrich W. vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Er mußte sich verantworten, Mustafa Alcali, der sich im Juni 2007 in Abschiebehaft das Leben genommen hatte, nach nur einem Gespräch fü...
Artikel-Länge: 4459 Zeichen
Uneingeschränkter Zugriff auf alle Inhalte: Erleben Sie die Tageszeitung junge Welt in gedruckter oder digitaler Form – oder beides kombiniert.
Nachrichtenauswahl und -aufbereitung erfordern finanzielle Unterstützung. Die junge Welt finanziert sich größtenteils durch Abonnements. Daher bitten wir alle regelmäßigen Leser unserer Artikel um ein Abonnement. Für Neueinsteiger empfehlen wir unser Online-Aktionsabo: Einen Monat lang die junge Welt als Onlineausgabe bereits am Vorabend auf jungewelt.de und als App für nur sechs Euro lesen. Das Abo endet automatisch, keine Kündigung erforderlich.
Dein Abo zählt!
Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.
Abo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.