Auch die Hisbollah ergreift Partei für Iran. In Saudi-Arabien brennt eine Ölanlage. Frankreich, Großbritannien und Deutschland erklären sich zu »Defensivmaßnahmen« bereit.
Iran-Krieg: Merz stellt Weichen für mögliche deutsche Kriegsbeteiligung. Linke-Kochef billigt de facto tödlichen Angriff auf politische Führung im Iran.
Die Waffenruhe mit Libanon gehört seit dem israelischen Überfall auf den Iran offensichtlich der Vergangenheit an. Auch Syrien ist vom Krieg unmittelbar betroffen.
Merz lässt nicht einfach Israel und die USA »die Drecksarbeit« machen, sondern erhebt Interessendurchsetzung per Krieg zum politischen Grundsatz: Er bietet an, Putin fertigzumachen und vom Iran nicht zu reden.
Es war mal eine Zeit, als Imperialisten sich noch richtig Mühe dabei gaben, ihre Kriege mit False-Flag-Operationen oder sorgfältig konstruierten Lügen zu beginnen und zu begründen. Damit ist es vorbei.
Jenseits des Versuchs, im Mittleren Osten einen Störenfried zu beseitigen, geht es beim Krieg gegen Iran darum, Russland und vor allem dem Hauptfeind des US-Establishments, China, erheblichen Schaden zuzufügen.
Die kommunistische Tudeh-Partei des Iran fordert, den Kriegstreibern Frieden aufzuzwingen und die Voraussetzungen für einen Übergang zu einem freien Iran zu schaffen.
Ohne Kommentar
Julius Schreiner/jW
In Berlin haben Hunderte Anwohnerinnen und Anwohner sowie Aktivisten am Sonntag abend gegen die nächtliche Schließung des mittlerweile umzäunten und nachts von der Polizei bewachten Görlitzer Parks protestiert.
CDU will Schwelle für Spitzensteuersatz anheben, SPD zudem Erbschaften besteuern, um auch kleinere Einkommen zu entlasten, und Die Linke Vermögen umverteilen.
Iran-Krieg: Merz stellt Weichen für mögliche deutsche Kriegsbeteiligung. Linke-Kochef billigt de facto tödlichen Angriff auf politische Führung im Iran. Von David Siegmund-Schultze
Menschen ohne festen Wohnsitz kommen in wissenschaftlichen Studien zu Gewaltbetroffenheit meist nicht vor, kritisiert Paul Neupert von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.
AboDer israelische Botschafter versucht, Berlin in den Krieg gegen den Iran hineinzuziehen. Deutsche Politiker und Geheimdienstler liefern mit »Terrorwarnungen« die passende Begleitmusik.
Angriff auf den Iran: Kein kritisches Wort von der Bundesregierung. Rechtfertigende Stimmen aus Union und FDP. AfD passiv. Dosierte Kritik aus der Linkspartei, scharfe Verurteilung durch das BSW. Von Nico Popp
Der Prototyp des im Dienst an der Herrschaftsideologie arrivierten »Antideutschen« war natürlich auch zur Stelle, als die Kunde von den »Präventivschlägen« gegen den Iran eintraf. Von Matthias Rude
Israel und die USA greifen landesweit an. Bisher mehr als 200 Tote, darunter Staatsoberhaupt Khamenei. Teheran verübt in gesamter Golfregion Vergeltung und schließt Straße von Hormus. Von Knut Mellenthin
Die Waffenruhe mit Libanon gehört seit dem israelischen Überfall auf den Iran offensichtlich der Vergangenheit an. Auch Syrien ist vom Krieg unmittelbar betroffen.
Iran antwortet auf den Angriff der USA und Israels mit schwerem Raketenbeschuss. Gaza wurde erneut komplett abgeriegelt. Von Helga Baumgarten, Jerusalem
AboTeheran führt weiter zahlreiche Militäraktionen gegen die USA und ihre regionalen Verbündeten durch – auch nach der Tötung des »obersten Führers«. Dahinter steckt eine dezentralisierte Befehlsstruktur. Von Lars Lange
Jenseits des Versuchs, im Mittleren Osten einen Störenfried zu beseitigen, geht es beim Krieg gegen Iran darum, Russland und vor allem dem Hauptfeind des US-Establishments, China, erheblichen Schaden zuzufügen. Von Jörg Kronauer
Es war mal eine Zeit, als Imperialisten sich noch richtig Mühe dabei gaben, ihre Kriege mit False-Flag-Operationen oder sorgfältig konstruierten Lügen zu beginnen und zu begründen. Damit ist es vorbei.
AboDer von den USA und Israel losgetretene Krieg gegen den Iran stößt in der Mehrzahl der Länder Lateinamerikas und Afrikas auf Ablehnung. Der Schein der »regelbasierten Weltordnung« bricht zusammen. Von Volker Hermsdorf
Die Tageszeitung junge Welt wird zum Frauentag und bei den Ostermärschen verteilt. Und da, wo protestiert wird gegen Kriegslogik und Patriarchat, gehört sie auch hin. Jetzt Exemplare bestellen!
AboIn der Alpenrepublik regiert seit einem Jahr eine neue Parteienkonstellation. Die neue Regierung kämpft mit einem Haushaltsloch, geringer Beliebtheit und mit sich selbst.
Dänemark hat Migranten einem rigiden Regime unterworfen. Die Bevölkerung schaut weg, während sich Nachbarländer die rassistische Ausgrenzung zum Vorbild nehmen. Von Gabriel Kuhn
AboJean-Pierre und Luc Dardenne porträtieren in ihrem Ensemblefilm »Jeunes mères – Junge Mütter« auf sehr mitfühlende Weise die titelgebenden jungen Mütter. Von Wolfgang Nierlin
AboDie bolschewistische Nomenklatur auf dem Land führte zu einer seltsamen Biopolitik. Stalin verkündete 1929 die »Liquidierung des Kulakentums als Klasse«. Und den Färsen sollte zweimal täglich das Euter massiert werden. Von Helmut Höge
Forscher haben 40.000 Jahre alte Zeichen in der Schwäbischen Alb untersucht. Es handelt sich vermutlich nicht um Ornamente, sondern um die älteste bekannte Prot-Schrift.
AboDer Stadtverkehr birgt viele Gefahren, auch für die Erholung. Schon eine einzelne Lärmnacht zieht physiologische Folgen nach sich. Von Max Grigutsch
Obwohl Profiwettkämpfe schon seit Wochen in südlichen Gefilden stattfinden, hat die Saison im Straßenradsport gemäß den Kriterien der Traditionalisten erst am Wochenende begonnen.
AboDie Freundschaft zwischen den Fans des BFC Dynamo und MKS Pogoń Szczecin ist jetzt offiziell! Bereits seit 2009 gab es entsprechende Kontakte, doch lagen diese zwischenzeitlich mehr oder weniger auf Eis.
Über den bewaffneten Kampf im Untergrund und die Verbindungen europäischer Stadtguerillagruppen. Ein Gespräch mit dem früheren Mitglied der französischen »Action Directe« und Buchautor Jean-Marc Rouillan.
2017 fragte die US-Zeitschrift Foreign Policy: »Warum ist China so uncool?« Nun schrieb der Economist »Wie China cool wurde«. Nun hat sich das Handelsblatt das »Chinamaxxing« angesehen.
Während die Welt um das begehrte Lithium für die Energiewende wetteifert, müssen die indigenen Gemeinschaften in Lateinamerika die Umweltbelastungen tragen. Eine Reportage aus der Salzebene von Uyuni.