Bei der WM 1994 konnte man nicht für Deutschland sein. Die Gründe bringt die sehr sehenswerte NDR-Doku »Elf Helden – ein Alptraum« in Erinnerung: Der Trainer, die Spieler, die Medien – die ganze lausige Nation.
Abo»Polyvalent sagt man so gerne«: In der Halbzeitpause liefern der »Analysemoderator« von Magenta TV, Jan Henkel, und Kommentator Julian Engelhard den Kopfwehkünstlern unter uns nahrhaftes Futter.
Die offiziell für 426 Zuschauer ausgelegte Tischtennishalle inmitten der historischen Altstadt von Mühlhausen wird am kommenden Sonnabend bersten. Der örtliche Postsportverein, der einzige ostdeutsche Tischtennisbundesligist bei den Männern, feiert seinen 75. Geburtstag.
Am Tag vor dem Start der 23. Fußballweltmeisterschaft setzen praktisch alle Zeitungen zur Wende an. Gestern noch das mieseste Turnier der Welt, jetzt Happening der Hoffnung. Den Anstoß macht Bundestagsvize Omid Nouripour in einer WM-Kolumne.
Kann so ein Fernsehfaselrundensofa imperialistisch sein? Können Perspektiven zur Geltung kommen? Im Blickwinkel des Schoßhundes, dem sogenannten Hundewinkel? Der Sport und seine Sondersprache.
Bestens erinnere ich mich an die letzte Innenministerkonferenz Anfang Dezember in Bremen. Zahlreiche Fanszenen protestierten gegen die Vorhaben der Innenminister, die Aktivitäten gipfelten in einer großen Fandemo in Leipzig.
Eine noch so korrupte FIFA konnte den Geist der Fußballweltmeisterschaft bisher nicht zerstören. Wenn jetzt das Turnier vor allem in den USA ausgetragen wird, ist selbst das nicht mehr sicher.
Alles schon mal gehabt? Ein WM-Gastgeber mit extrem rechten Kräften an der Macht? Repressiv nach innen, aggressiv nach außen? Geschmückt mit Glanz und Gloria des Fußballs? Weckt die WM 2026 gar Erinnerungen an Italien 1934? Ein Rückblick.
Die ewige Wiederkehr der in gackernder Einfalt dargebotenen Erörterung von Sachverhalten, die keine sind und daher der Erörterung verschlossen bleiben, lässt das ZDF in einem neuen, mit gähnenden Rentnern und angeödeten Schülern vollgestopften »wm studio« inszenieren.