»Gesetz soll Befristungen nach wie vor ermöglichen«
Prekäre Beschäftigung im wissenschaftlichen Betrieb der BRD wird rechtlich forciert. Ein Gespräch mit Tilman Reitz
Ralf WurzbacherBundesbildungsministerin Anja Karliczek, CDU, will die Auswirkungen des zuletzt 2016 novellierten Wissenschaftszeitvertragsgesetzes untersuchen lassen. Warum sprechen Sie von einer »Gefälligkeitsevaluation«?
Das Bundesministerium will vorrangig einen Punkt prüfen lassen, der im Umriss sowieso klar ist: ob sich durchschnittliche Vertragslaufzeiten verlängert haben. Das ist wohl der Fall, zwei bis drei Monate mehr wurden vermutlich erreicht. Eigentlich müsste jedoch d...
Artikel-Länge: 3771 Zeichen
Uneingeschränkter Zugriff auf alle Inhalte: Erleben Sie die Tageszeitung junge Welt in gedruckter oder digitaler Form – oder beides kombiniert.
Nachrichtenauswahl und -aufbereitung erfordern finanzielle Unterstützung. Die junge Welt finanziert sich größtenteils durch Abonnements. Daher bitten wir alle regelmäßigen Leser unserer Artikel um ein Abonnement. Für Neueinsteiger empfehlen wir unser Online-Aktionsabo: Einen Monat lang die junge Welt als Onlineausgabe bereits am Vorabend auf jungewelt.de und als App für nur sechs Euro lesen. Das Abo endet automatisch, keine Kündigung erforderlich.
Dein Abo zählt!
Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.
Abo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.