Seoul verklagt erstmals Pjöngjang
Seoul. Südkorea hat die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) wegen der Zerstörung des ersten gemeinsamen Verbindungsbüros vor drei Jahren auf Schadenersatz verklagt, wie das sogenannte Vereinigungsministerium in Seoul am Mittwoch mitteilte. Laut der Agentur Yonhap ist es das erste Mal, dass Seoul die DVRK verklagt. Die Einrichtung des Büros ging auf das erste Gipfeltreffen zwischen dem früheren südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un im April 2018 zurück. Mit seiner Sprengung protestierte Pjöngjang gegen eine südkoreanische Propagandaaktion. (dpa/jW)
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