Gretas Appell
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»Die Westsahara ist einer der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Orte, doch die Sahrauis haben keinen Platz am Tisch, an dem die wichtigen Entscheidungen getroffen werden«, sagte die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg (M.) auf dem Sahrawi Solidarity Summit, der von Sonnabend bis Dienstag im sahrauischen Geflüchtetencamp Boujdour in Algerien stattfand. Neben der 50 Jahre währenden marokkanischen Besetzung der Westsahara und der Komplizenschaft der EU bei der illegalen Ausbeutung sahrauischer Ressourcen waren die Auswirkungen der Klimakrise im globalen Süden Hauptthema der Konferenz. Klimakämpfe, ob am Amazonas oder in der Westsahara, müssten zusammengedacht werden, forderte auch die sahrauische Aktivistin Najla Mohamed-Lamin (r.). Kapitalistische Ausbeutung sei »der gemeinsame Feind«. »Die Leute, die die Welt zerstören, nehmen sich keinen Tag frei, und das sollten wir auch nicht tun«, schloss Mohamed-Lamin. (jr)
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