Aus: Ausgabe vom 08.02.2006, Seite 12 / Feuilleton
Y statt X
Die Berliner Produktionsfirma »X-Filme« verliert ihre wichtigsten Regisseure. Wolfgang Becker (»Good Bye, Lenin!«), Tom Tykwer (»Lola rennt«) und Dani Levy (»Alles auf Zucker«) werden nicht mehr für »X-Filme« drehen, wie die Welt (Dienstagausgabe) berichtete. Grund für den Rückzug sei eine seit zwei Jahren andauernde Auseinandersetzung mit dem Konzern Senator-Film, der eine 51prozentige Beteiligung an »X-Filme« besitzt. Seit Senator im Jahr 2004 Insolvenz anmeldete, versucht X-Filme den Angaben zufolge, die Mehrheit am eigenen Unternehmen zurückzuerwerben. Auf Grund der Höhe der Forderung von Senator konnte bisher jedoch keine Einigung erzielt werden. Nun haben Becker, Tykwer und Levy laut Welt die Konsequenz gezogen und eine neue Firma namens Y-Filme gegründet. Die neuen Projekte von Becker und Levy, die 2007 gedreht werden sollen, würden bereits über »Y-Filme« abgewickelt. Der vierte Teilhaber von »X-Filme«, der Produzent Stefan Arndt, werde weiter für die alte Firma arbeiten.(ddp/jW)
Mehr aus: Feuilleton
-
Veranstaltungen
vom 08.02.2006 -
Ratgeber
vom 08.02.2006 -
Das neue Ding: Anspruch
vom 08.02.2006 -
Gott ist ein Fußball
vom 08.02.2006 -
Voll derbe
vom 08.02.2006 -
Der Mullah von Berlin
vom 08.02.2006 -
Daumen an Lippe
vom 08.02.2006 -
Den ganzen Tag Musik
vom 08.02.2006