Aus: Ausgabe vom 21.09.2010, Seite 9 / Kapital & Arbeit
Vattenfall bald ohne Kohlekraftwerke?
Düsseldorf/Berlin. Der schwedische Stromkonzern Vattenfall
plant nach Angaben des Handelsblattes erneut eine große
Umstrukturierung. Dabei schließt das Unternehmen einen
Verkauf der deutschen Kohlekraftwerke unter anderem in der Lausitz
nicht aus. Das berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf
Firmenkreise in Stockholm.
So solle der Staatskonzern seinen Kohleanteil verringern. Vattenfall betreibt in Brandenburg große Braunkohlekraftwerke (Jänschwalde) und baut gerade in Hamburg-Moorburg ein großes Steinkohlekraftwerk.
Hintergrund sei eine neue Eignerdirektive des schwedischen Staats an Vattenfall, schreibt das Handelsblatt weiter. Ein vollständiger Rückzug aus Deutschland oder bei den beiden stillstehenden Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel an der Elbe sei aber nicht geplant. Laut Zeitung will der neue Vattenfall-Chef Öystein Löseth die Länderorganisation zerschlagen und den Konzern in fünf neuen Teilen zusammenfügen. Diese sollten stärkere Vorgaben aus der Zentrale in Stockholm erhalten. (dapd/jW)
So solle der Staatskonzern seinen Kohleanteil verringern. Vattenfall betreibt in Brandenburg große Braunkohlekraftwerke (Jänschwalde) und baut gerade in Hamburg-Moorburg ein großes Steinkohlekraftwerk.
Hintergrund sei eine neue Eignerdirektive des schwedischen Staats an Vattenfall, schreibt das Handelsblatt weiter. Ein vollständiger Rückzug aus Deutschland oder bei den beiden stillstehenden Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel an der Elbe sei aber nicht geplant. Laut Zeitung will der neue Vattenfall-Chef Öystein Löseth die Länderorganisation zerschlagen und den Konzern in fünf neuen Teilen zusammenfügen. Diese sollten stärkere Vorgaben aus der Zentrale in Stockholm erhalten. (dapd/jW)
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