In den 1960er Jahren hatte die schwarze Bevölkerung formal mehr Rechte bekommen, doch litt sie immer noch unter Rassismus. Vor 60 Jahren wurde in Oakland die »Black Panther Party for Self-Defense« gegründet. Sie wollte Selbstverteidigung und -bestimmung statt harmloser Appelle.
Über die Abwicklung der Hochschullehrer der Humboldt-Universität nach 1990, den Kampf um ein Pachtgrundstück in Prieros und andere »merkwürdige Begebenheiten« der Vor- und Nachwendezeit. Ein Gespräch mit Dieter Klein.
Vor 110 Jahren ordnete das preußische Kriegsministerium mitten im Ersten Weltkrieg eine »Judenzählung« an – und gab damit dem durch Organisationen wie den Alldeutschen Verein forcierten Antisemitismus nach.
Am 26. September 1960 hielt Fidel Castro vor der UN‑Vollversammlung in New York eine historische Rede. Er schilderte die wirtschaftliche und soziale Katastrophe, die die Kubanische Revolution vorgefunden hatte – eine »Röntgenaufnahme«.
1846: Zum ersten Mal wird öffentlich Äther zur Narkose eingesetzt; 1946: Kriegsverbrecher Hermann Göring begeht in seiner Gefängniszelle Suizid; 1961: Die französische Polizei geht brutal gegen Zehntausende demonstrierende Algerier vor und begeht das sogenannte Massaker von Paris
»Das sozialistische System insgesamt war falsch, wie wir heute wissen«: Vor 100 Jahren wurde Günter Mittag geboren. Nach 1989 präsentierte sich der ehemalige ZK-Sekretär für Wirtschaft als Freund der »Marktwirtschaft« – aber das wollte man ihm nicht abkaufen.
Nach der Wahl in Berlin nimmt die Diskussion um Vergesellschaftung an Fahrt auf. Linke berufen sich auf das Grundgesetz und die Weimarer Republik. Ausgeblendet bleiben die Erfahrungen aus der DDR. Über das sozialistische Wohnungswesen und Keimformen realer Vergesellschaftung.
Leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und zugleich weltfremder Antiintellektueller. Vom Scheitern eines antibürgerlichen Projekts: Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi.
Am 26. September 1960 sprach Fidel Castro als Vertreter der Kubanischen Revolution vor der UN-Vollversammlung in New York. Es wurde mit 269 Minuten die längste Rede, die bisher dort gehalten wurde – eine Abrechnung mit dem Kolonialismus und den USA.
Manfred Messerschmidt gilt als Nestor kritischer Militärgeschichte. Der oft angefeindete Historiker konfrontierte Deutschland mit schmerzhaften Wahrheiten über die Nazizeit. Anlässlich seines 100. Geburtstages ist ein Buch mit Texten von und über ihn erschienen.
Vor 190 Jahren endete die Reise der HMS Beagle, der wichtigsten Schiffahrt der Wissenschaftsgeschichte. Denn an Bord befand sich Charles Darwin, der auf der fast fünfjährigen Reise alle Indizien sammelte, die er zur Entwicklung der Evolutionstheorie benötigte.
Wir brauchen keine Geschenke des Imperiums: Im März 2016 hielt der damalige US-Präsident Barack Obama in Havanna eine Rede. Ein Auszug aus dem Kommentar, den Fidel Castro dazu schrieb.
1876: In Leipzig erscheint zum ersten Mal die SPD-Parteizeitung Vorwärts; 1936: Dem Baskenland wird von der Spanischen Republik Autonomie eingeräumt; 1951: Bürgermeister Wilhelm Noske (SPD) lässt in Stadtoldendorf Entnazifizierungsakten verbrennen