Über den Juni 1953, die beiden Demonstrationen vor dem Haus der Ministerien in Berlin und die verlorene Fähigkeit zu offenen Aussprachen in der SED. Ein Gespräch mit Ursula Münch.
Wider Klassenjustiz und Faschismus: Im Juni 1921 erschien Emil Julius Gumbels Aufklärungs- und Anklageschrift »Zwei Jahre Mord«. Darin dokumentierte der Pazifist die zahlreichen rechten Mordanschläge und Justizverbrechen in der frühen Weimarer Republik.
Sich mit der langen Geschichte deutscher Russland-Bilder zu befassen und dabei insbesondere die des deutschen Faschismus in Erinnerung zu rufen – das gebietet der kritische Blick auf die heutige deutsche Außen- und Militärpolitik gegenüber Russland.
1926: Der Volksentscheid über die Fürstenenteignung scheitert; 1936: Generalstreik in Litauen; 1956: Die Besetzung des Suezkanals durch Großbritannien endet; 1971: VIII. Parteitag der SED.
Darin, wie eine Gesellschaft ihr Bildungssystem organisiert, spiegelt sich ihre klassenmäßige Verfasstheit. Über das vor 80 Jahren verkündete Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule.
Kurz vor dem Überfall auf die Sowjetunion wurde vor 85 Jahren der »Kommissarbefehl« erlassen – ein lange beschwiegenes Verbrechen der Wehrmacht, dessen tatsächliches Ausmaß bis heute diskutiert wird.
Am 6. Juni vor 85 Jahren erließ das Oberkommando der Wehrmacht den »Kommissarbefehl« zur Vernichtung der »jüdisch-bolschewistischen« Führung der Sowjetunion. Er war ein Exzess des imperialistischen Staatsterrorismus. Widerstand gegen die Mordaufforderung gab es nicht.
1786: Nach einem Dammbruch sterben in China rund 100.000 Menschen; 1866: Zwischen Preußen und Österreich bricht der Krieg um die Vorherrschaft im deutschsprachigen Raum aus; 1936: In Moskau wird Sojusmultfilm gegründet, das wichtigste sowjetische Trickfilmstudio.
Vor 80 Jahren stürzten die Italiener in einem Referendum die Monarchie. Der Preis dafür war hoch. Unter ihrem Generalsekretär Palmiro Togliatti machten die Kommunisten gravierende Zugeständnisse.
Dokumentiert. »Bolschewisten sofort unschädlich machen«. Wehrmacht und SS instruierten Anfang Juni 1941 intern, welche Bevölkerungsgruppen in der Sowjetunion so schnell wie möglich zu vernichten seien.
1576: Martin Frobisher bricht zu einer Entdeckungsfahrt auf; 1946: Bildung einer Regierung der Nationalen Front in der Tschechoslowakei; 1976: Der ehemalige Präsident Boliviens Juan José Torres wird im Exil ermordet
Die 1910 ausgerufene Erste Republik Portugal war von Anfang an in der Krise. Vor 100 Jahren wurde sie durch einen Militärputsch zu Fall gebracht, der der Diktatur Salazars den Weg bereitete.
Martin Seckendorf: Ende Mai 1941 waren die deutschen Besatzungspläne für die Sowjetunion fertig: Aushungern der Bevölkerung, Aufteilung des Landes und Zerschlagen der Industrie durch Treuhand und Privatisierung.
1856: Mit dem Pariser Frieden wird der Krimkrieg beendet; 1926: Militärputsch in Portugal bringt General da Costa an die Macht; 1966: Der ehemalige KZ-Arzt in Auschwitz, Horst Fischer, wird in der DDR zum Tod verurteilt