Keine Welt
Auf der Sulzwiese: Claus Peymann arrangiert Shakespeares Richard II. im Berliner Ensemble
Christoph WoldtErst kauft der Mensch sich einen Anzug, dann sucht der Bürger einen Posten. Claus Peymann brauchte drei Anzüge bis zur Spree. Jetzt ist die Garderobe voll, das Büro renoviert, der Schreibtisch erobert, die Statistik ist poliert. Das Bühnenloch gähnt, schreit stumm nach Bedeutung. Gegenwartsdramatiker versagten, Dramaturgen schwitzten. Nur Shakespeare blieb des Intendanten Freund. Peymann sehnte sich nach Tiefe und blieb am frühen Richard-Stoff kleben. Die Geschichte...
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