Aus: Ausgabe vom 04.04.2013, Seite 9 / Kapital & Arbeit
Italiens Rezession vertieft sich
Rom. Die italienische Regierung muß erneut ihre Prognose für die Konjunkturentwicklung in diesem Jahr senken. Das Finanzministerium kündigte am Mittwoch an, die Wirtschaft werde voraussichtlich um 1,5 bis 1,6 Prozent schrumpfen. Erst vor zwei Wochen hatte die amtierende Regierung von Ministerpräsident Mario Monti ihre Prognose von minus 0,2 Prozent auf minus 1,3 Prozent gesenkt. Die italienische Wirtschaft befindet sich seit Mitte 2011 in der Rezession. Es ist die längste Schwächephase sei 20 Jahren. Politisch herrscht seit der Parlamentswahl von Ende Februar ein Patt, aus dem sich bislang kein Ausweg abzeichnet. Nun hofft das Land auf die Präsidentenwahl, die ab dem 18. April stattfinden soll.
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Zypern-Deal nimmt Form an
vom 04.04.2013 -
Satter Profit trotz Krise
vom 04.04.2013