DJV gegen spekulative Berichterstattung
Köln. Nach den Übergriffen auf Frauen in Köln hat der Deutsche Journalistenverband (DJV) die Medien gegen den Vorwurf verteidigt, einseitig Partei für Flüchtlinge zu ergreifen. »Journalisten müssen informieren, aber nicht spekulieren«, teilte der DJV-Chef Frank Überall am Dienstag mit. Es gebe bisher keine polizeilichen Hinweise darauf, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handele. »Eine nicht durch solide Recherchen gedeckte Verdachtsberichterstattung ist nicht nur unvereinbar mit den Prinzipien des professionellen Journalismus, sondern auch innenpolitisch brandgefährlich.« (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Medien
-
Geschlossene Gesellschaft
vom 07.01.2016 -
M online mit neuem Auftritt
vom 07.01.2016