Doping: Neue Menschen erziehen
Moskau. Der Präsident des russischen Leichtathletikverbands, Dmitri Schljachtin (48), hat in Sachen Doping einen Mentalitätswechsel angemahnt. »Wir haben eine Gruppe von völlig neuen Menschen zu erziehen, die nicht denken, dass Ergebnisse nicht ohne Medikamente erreicht werden können«, sagte Schljachtin. Um den Ausschluss von Olympia in Rio noch zu verhindern, würden »viele Dinge getan«, versicherte er am Donnerstag. Im Mai will der Weltverband IAAF entscheiden, ob Russland wegen zahlreicher und systematischer Dopingvergehen gesperrt bleibt. Am Mittwoch hatte die IAAF mitgeteilt, dass Hammerwurfolympiasiegerin Tatjana Beloborodowa zum zweiten Mal in ihrer Karriere des Dopings überführt wurde. Ihr droht nun eine lebenslange Sperre, da sie 2007 schon wegen der Einnahme verbotener Steroide für zwei Jahre gesperrt worden war. (sid/jW)
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