Michel Butor gestorben
Der Schriftsteller Michel Butor ist am Mittwoch im Alter von 89 Jahren in einem Krankenhaus in Ostfrankreich gestorben. Er gehörte neben Alain Robbe-Grillet, Nathalie Sarraute und Claude Simon ab den 50ern zu den wichtigsten Vertretern des Nouveau Roman, in dem chronologisches Erzählen und Handlung überhaupt in den Hintergrund traten. Butor verfasste Romane wie »Der Zeitplan« und »Paris–Rom oder Die Modifikation«, außerdem Essays und Gedichte über Orte, Künstler und Landschaften. Im Jahr 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den großen Literaturpreis der Académie française. (AFP/jW)
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