Die »Wegwerfarbeiter« von Fukushima
Der Journalist Tomohiko Suzuki ließ sich als Aufräumhelfer im havarierten Atomkraftwerk anheuern
Michael StreitbergAls Tomohiko Suzuki am 11. März 2011 aus dem Radio von der Reaktorkatastrophe in Fukushima erfährt, sitzt er gerade im Auto neben einigen Yakuzas (Mitgliedern der japanischen Mafia), die Hilfsgüter in die vom verheerenden Erdbeben und dem Tsunami betroffene Region in Nordostjapan bringen. Die gesellschaftlich tief verwurzelten Yakuza gehörten zu den ersten, die in die verwüsteten Landstriche fuhren. »Das ist doch gefährlich, oder?« sagt einer. Dennoch fährt man wei...
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