Rosneft-Chef Setschin: Uljukajew schuldig
Wladiwostok. Der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft, Igor Setschin, hat die Bestechungsvorwürfe gegen den früheren Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew bekräftigt. »In seinem Amt als Minister hat Uljukajew diese illegale Bezahlung gefordert«, sagte Setschin am Mittwoch der Agentur TASS zufolge. Uljukajew, der seit August vor Gericht steht, habe den Betrag festgelegt und angenommen. Ihm wird vorgeworfen, von Setschin zwei Millionen US-Dollar (1,7 Millionen Euro) für die Genehmigung eines Privatisierungsgeschäfts gefordert zu haben. Uljukajew glaubt, er sei in eine Falle des Geheimdienstes FSB gelockt worden. (dpa/jW)
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