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Der französische Autor und Filmemacher Eric Vuillard erhält den Prix Goncourt, Frankreichs wichtigsten Literaturpreis. Der 49jährige wird für seinen Roman »L’ordre du jour« (etwa: Tagesordnung) ausgezeichnet, wie die Jury am Montag in Paris mitteilte. Der Roman handelt von den politischen und psychologischen Mechanismen, die Adolf Hitler zur Macht verholfen haben. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Geheimtreffen Hitlers mit 27 Industriellen am 20. Februar 1933 im Palais des Reichtstagspräsidenten Hermann Göring. Der ebenfalls wichtige, zeitgleich vergebene Prix Renaudot geht an den Journalisten Olivier Guez für sein Buch »La disparition de Josef Mengele« (Das Verschwinden von Josef Mengele). Es beschreibt die Flucht des früheren Lagerarztes von Auschwitz, der sich 1949 nach Südamerika absetzte und 1979 in Brasilien starb. (dpa/jW)
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