Harley-Davidson reagiert auf EU-Zollerhöhung
Milwaukee. Harley-Davidson wird wegen der EU-Zölle auf Waren aus den USA einen Teil seiner Fertigung ins Ausland verlagern. Dadurch soll eine Preiserhöhung für Kunden in Europa vermieden werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Anhebung der EU-Zölle von bisher sechs auf 31 Prozent mache ein Motorrad von Harley-Davidson in Europa im Schnitt 2.200 Dollar teurer. Die Verlagerung der Produktion soll binnen neun bis 18 Monaten über die Bühne gehen. Bis dahin werde Harley-Davidson die Kosten selbst tragen, hieß es. Das bedeute allein für den Rest dieses Jahres Zusatzkosten von voraussichtlich 30 bis 45 Millionen Dollar. (dpa/jW)
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