MAD suspendiert Mitarbeiter
Berlin. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat einen Mitarbeiter der »Extremismusabwehr« suspendiert, der unerlaubt Informationen an einen Soldaten des »Kommandos Spezialkräfte« (KSK) weitergegeben haben soll. Der Verstoß sei durch eigene Sicherheitsmaßnahmen aufgedeckt worden, sagte ein Sprecher des Militärgeheimdienstes am Donnerstag gegenüber dpa. Ein politischer Hintergrund könne allerdings ausgeschlossen werden. Demnach hatte der MAD-Mitarbeiter Fotos eines Waffenverstecks in Nordsachsen zugänglich gemacht, in dem die Polizei auf einen MAD-Hinweis hin Munition und Sprengstoff bei einem anderen KSK-Angehörigen gefunden hatte. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
»Warnungen waren Propaganda«
vom 19.06.2020 -
Gegen Halbierung
vom 19.06.2020 -
Dem Wahnsinn die Stirn bieten
vom 19.06.2020 -
Spargel ernten und Kreuzchen machen
vom 19.06.2020 -
Schluss mit Telefonhotline
vom 19.06.2020 -
Notlagen häufen sich
vom 19.06.2020