Nach Waffenkauf: Minister Caffier tritt zurück
Schwerin. Der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier (CDU), hat am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Damit gab er dem öffentlichen Druck infolge eines bekanntgewordenen Waffenkaufs bei einem Händler mit Verbindungen zur Neonaziszene (siehe jW vom 14.11.) nach. Seinen Rücktritt begründete er damit, dass die vergangenen Tage eine »unerträgliche Belastung« gewesen seien. Auch wolle er seine Familie und sein Umfeld schützen. Caffier amtierte seit 2006 als Landesinnenminister und war in der Landesregierung von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Vizeministerpräsident. Sein Landtagsmandat wolle er behalten. (AFP/jW)
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