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15.03.2022, 19:03:15 / Kapital & Arbeit

Intel investiert Milliarden in Chipfabriken in Magdeburg

Eine Computergrafik der in Magdeburg geplanten Chipfabrik des US
Eine Computergrafik der in Magdeburg geplanten Chipfabrik des US-Konzerns Intel

Magdeburg/Santa Clara. Magdeburg erhält den Zuschlag für eine große Chipfabrik des US-Konzerns Intel. Es sind Milliardeninvestitionen geplant, wie der weltgrößte Chiphersteller am Dienstag bekanntgab. Die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt setzte sich damit gegen eine Reihe anderer deutscher Bewerber durch. Spätestens im Frühjahr 2023 sollen die Bauarbeiten beginnen, 2027 soll die Produktion starten. Der Bund will die Ansiedlung des weltgrößten Chipherstellers finanziell unterstützen. Die Parteien der »Ampelkoalition«, SPD, Grüne und FDP möchten Deutschland zu einem globalen Standort der Halbleiterindustrie machen.

»In der ersten Phase planen wir Investitionen in Höhe von 17 Milliarden Euro für die Errichtung von zwei brandneuen, einzigartigen Halbleiterfabriken in Magdeburg«, sagte Intel-Chef Pat Gelsinger in einem Videostream. Für die kommenden Jahre sind bis zu sechs weitere Fabriken geplant. Alle neuen europäischen Standorte sollen mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Intel hatte im vergangenen Jahr den Bau einer europäischen Großfabrik angekündigt. Der Bau ist Teil eines großen Investitionsprogramms von Intel. Erst im Januar hatte Intel den Bau zwei neuer Fabriken im US-Staat Ohio für mehr als 20 Milliarden US-Dollar angekündigt. (dpa/jW)

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