Uniper-Betriebsrat für Staatsbeteiligung
Düsseldorf. Die Arbeitervertretung des kriselnden Energiekonzerns Uniper hat sich für eine Beteiligung des Bundes an dem Versorger ausgesprochen. »Das wäre aus finanzieller Sicht das Beste und auch, weil wir absolut systemrelevant sind«, sagte Betriebsratschef Harald Seegatz am Donnerstag. Möglicherweise könne der Staat auch Hauptaktionär werden, so Seegatz. Uniper hatte am Mittwoch abend seine Prognose für das Geschäftsjahr 2022 gekippt und den Bund um Hilfe gebeten. Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte am Donnerstag, mit der Tochter des finnischen Fortum-Konzerns Gespräche über Stabilisierungsmaßnahmen zu führen. (Reuters/jW)
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