Rechte Chats: Polizist in Hessen vor Gericht
Frankfurt am Main. Das hessische Amtsgericht Frankfurt hat am Dienstag den Fall eines Polizisten verhandelt, der unter anderem Hitler-Bilder verbreitet haben soll. Der 31jährige soll Mitglied einer Chatgruppe mit 57 Personen gewesen sein, wie die »Hessenschau« des Hessischen Rundfunks am Dienstag online berichtete. In der Chatgruppe soll der Beamte mehrfach auch Nazisymbole gepostet haben. Das Gericht wollte demnach den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen. Zu jW-Redaktionsschluss lag noch keine Entscheidung vor. Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) hatte im Mai von insgesamt 67 rechten Chatgruppen bei der Polizei gesprochen, wovon 35 den Anlass für strafrechtliche Ermittlungen gegeben hätten. (jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Antifaschismus
-
Erkennbare Absicht
vom 31.08.2022 -
Ende von Fretterode-Prozess naht
vom 31.08.2022