Vietnam: Präsident tritt nach Vorwürfen zurück
Hanoi. Der vietnamesische Staatspräsident Nguyen Xuan Phuc ist wegen eines Korruptionsskandals während der Coronapandemie von seinem Amt zurückgetreten. Dies gab die regierende Kommunistische Partei (KPV) des Landes am Dienstag nach einer Dringlichkeitssitzung bekannt. Zuletzt hatten mehrere hochrangige Regierungsvertreter ihre Ämter niedergelegt, zwei Minister müssen sich vor Gericht verantworten. Unter anderem geht es um Bestechungsgelder als Gegenleistung für Sitzplätze bei Rückführungsflügen nach Vietnam zur Zeit der Pandemie. Staatspräsident Phuc habe die Verantwortung für die Verstöße der Politiker übernommen, hieß es in der Mitteilung. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Ausland
-
»Wir müssen vorsichtiger agieren«
vom 18.01.2023 -
Streikrecht verteidigen
vom 18.01.2023 -
NATO gegen Jemen
vom 18.01.2023 -
Abschied vom Ehemaligen
vom 18.01.2023 -
Rache statt Völkerrecht
vom 18.01.2023 -
Rechte auf der Flucht
vom 18.01.2023