Absturz in den Völkermord
Vor 30 Jahren starben die Präsidenten Ruandas und Burundis, als ihr Flugzeug abgeschossen wurde. Das war der Auftakt zum Genozid in Ruanda
Christian Selz, KapstadtEs war bereits dunkel, als das Geschäftsreiseflugzeug vom Typ »Dassault Falcon 50« am 6. April 1994 gegen 20.20 Uhr Ortszeit zum Landeanflug auf dem Internationalen Flughafen Kigali ansetzte. Zeugen in der ruandischen Hauptstadt sollten später von zwei Raketen sprechen, die den Flieger zunächst an einer Tragfläche und dann am Heck trafen. Noch in der Luft fing die Maschine Feuer, ehe sie in den Garten des Präsidentensitzes stürzte und beim Aufprall explodierte. Alle...
Artikel-Länge: 8096 Zeichen
Uneingeschränkter Zugriff auf alle Inhalte: Erleben Sie die Tageszeitung junge Welt in gedruckter oder digitaler Form – oder beides kombiniert.
Nachrichtenauswahl und -aufbereitung erfordern finanzielle Unterstützung. Die junge Welt finanziert sich größtenteils durch Abonnements. Daher bitten wir alle regelmäßigen Leser unserer Artikel um ein Abonnement. Für Neueinsteiger empfehlen wir unser Online-Aktionsabo: Einen Monat lang die junge Welt als Onlineausgabe bereits am Vorabend auf jungewelt.de und als App für nur sechs Euro lesen. Das Abo endet automatisch, keine Kündigung erforderlich.
Dein Abo zählt!
Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.
Abo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.