Argentinien: Generalstreik gegen Kürzungspolitik
Buenos Aires. Mit einem landesweiten Generalstreik hat der argentinische Gewerkschaftsverband CGT gegen die Kürzungspolitik des ultraliberalen Präsidenten Javier Milei protestiert. Durch den Ausstand kamen am Donnerstag der öffentliche Nahverkehr sowie der Flugverkehr in dem südamerikanischen Land weitgehend zum Erliegen. Viele Geschäfte blieben geschlossen, weil die Angestellten ihre Arbeitsstellen nicht erreichen konnten. Auch Banken, Supermärkte, Schulen, Universitäten, das Transportwesen, die Müllabfuhr und die Post wurden bestreikt.
Präsident Milei hat dem Land eine »Schocktherapie« verordnet und zuletzt Tausende Stellen im öffentlichen Dienst gestrichen, Subventionen gekürzt und Sozialprogramme abgewickelt. Der Generalstreik richtete sich auch gegen eine Arbeitsrechtsreform, die derzeit im Senat diskutiert wird. (dpa/jW)
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