In Schutt und Asche
Völkermord an den Jesiden – zehn Jahre danach: Die Heimat zerstört, Überlebende traumatisiert
Rojhat RavoAm 3. August 2014 begann eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Menschheitsgeschichte, als der sogenannte Islamische Staat (IS) einen brutalen Angriff auf das Siedlungsgebiet der Jesiden in der Region Şengal (arabisch Sindschar) im Nordirak durchführte. Es war der 74. Genozid, dem diese Gemeinschaft zum Opfer fiel. Tausende Jesiden wurden in den folgenden Tagen und Wochen getötet, zahlreiche Frauen und Kinder wurden entführt und versklavt. Diese Verbrechen zielt...
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