Darf man hier lachen?
Ausflug in die Gaskammer: In Yasmina Rezas Roman »Serge« ist Ungesagtes wichtiger als Ausgesprochenes
Monika KöhlerJa: »Auschwitz, oder nett gesagt, Oswiecim, ist das blumenreichste Städchen, das ich jemals gesehen habe.« Ein Satz wie dieser soll provozieren, ist aber subjektiv wahr. Ausgesprochen hat ihn Jean, bald sechzig, der jüngere der beiden Brüder, die zusammen mit ihrer Schwester Nana dorthin fahren. »Das ist doch kein Ort«, der Kommentar von Onkel Maurice. Serges Tochter Joséphine, die Zwanzigjährige, auf der Suche nach ihrer Identität und nach dem Grab ihrer jüdischen ...
Artikel-Länge: 5279 Zeichen
Uneingeschränkter Zugriff auf alle Inhalte: Erleben Sie die Tageszeitung junge Welt in gedruckter oder digitaler Form – oder beides kombiniert.
Nachrichtenauswahl und -aufbereitung erfordern finanzielle Unterstützung. Die junge Welt finanziert sich größtenteils durch Abonnements. Daher bitten wir alle regelmäßigen Leser unserer Artikel um ein Abonnement. Für Neueinsteiger empfehlen wir unser Online-Aktionsabo: Einen Monat lang die junge Welt als Onlineausgabe bereits am Vorabend auf jungewelt.de und als App für nur sechs Euro lesen. Das Abo endet automatisch, keine Kündigung erforderlich.
Dein Abo zählt!
Weitere Optionen unter: www.jungewelt.de/abo.
Abo abschließen
Gedruckt
Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.
Verschenken
Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.