»Sklavenarbeit« angeprangert
Berlin. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will trotz der Kritik deutscher Textilhersteller an seinem Bündnis für faire Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern festhalten. »Es ist absolut nicht nachvollziehbar, dass ich der deutschen Textilwirtschaft erklären muss, dass man in Bangladesch auch existenzsichernde Löhne bezahlen muss«, sagte Müller am Montag am Rande des »EineWelt-Forums« in Berlin. Deutsche Modefirmen dürften keine »Sklavenarbeit« und keine umweltschädigenden Produktionsmethoden in ihrer Lieferkette dulden, forderte Müller. Falls sich in den nächsten Monaten nicht mehr Firmen zu den sozialen und ökologischen Mindeststandards des Bündnisses bekennen sollten, müsse der Druck erhöht werden. (dpa/jW)
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