UN-Foltervorwürfe gegen Libyen
Berlin. Die Vereinten Nationen werfen einer Spezialpolizeieinheit der vom Westen anerkannten libyschen Regierung nach ARD-Informationen Folterungen, Menschenhandel und willkürliche Verhaftungen von Flüchtlingen vor. Die Special Deterrence Force (SDF), die dem Innenministerium unterstellt ist, sei an »Entführungen und willkürlichen Verhaftungen von libyschen Bürgern und Ausländern beteiligt«, heißt es demnach in dem bisher unveröffentlichten UN-Bericht. Die Leiter der SDF-Gefängnisse, in denen auch zahlreiche Flüchtlinge festgehalten würden, seien »unmittelbar an Folterungen beteiligt«. (dpa/jW)
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