Todesermittlungen in Kleve eingestellt
Kleve. Gut ein Jahr nach dem Tod eines zu Unrecht im Gefängnis von Kleve eingesperrten syrischen Staatsbürgers hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt. Die umfangreichen Nachforschungen hätten »nicht zur Feststellung eines strafbaren Verhaltens geführt«, erklärte am Dienstag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kleve. Der aufgrund einer Verwechslung in der JVA Kleve eingesperrte syrische Kurde Amad A. war im September 2018 durch ein Feuer in seiner Zelle verletzt worden und zwei Wochen später im Krankenhaus gestorben. Der Fall beschäftigt mittlerweile einen Untersuchungsausschuss des Landtags in NRW. (AFP/jW)
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