75 Ausgaben junge Welt für 75 €
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Aus: Ausgabe vom 03.08.2024, Seite 14 / Feuilleton
Termine

Veranstaltungen

»Mit Drohnen, Feuer und Klingendraht«, Krieg gegen Geflüchtete in Mexiko und USA. Lesung und Diskussion. Mit Kathrin Zeiske, freie Journalistin und Autorin von »Ciudad Juárez. Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt«. Über die zunehmende Abschottung der USA vor Migranten aus Lateinamerika, auch unter Präsident Joseph Biden, der in seinem Wahlkampf eine »humanere« Grenzpolitik versprochen hatte. Dienstag, 6.8., 19 Uhr. Ort: Theaterspielraum im Bethanien Südflügel, Mariannenplatz 2B, Berlin. Veranstalter: Kollektivbibliothek Bethanien, Transgalaxia e.V., Carea e.V.

Die Entwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen von Adenauer bis heute: Rehabilitation, Normalisierung, »Staatsräson«. Die Beziehungsgeschichte zwischen Deutschland und Israel ist vielen weitgehend unbekannt. Der Vortrag soll aufzeigen, wie sie durch Reparationen, Waffenlieferungen und Finanzmittel geprägt wurde. Referent: Daniel Marwecki. Dienstag, 6.8., 19 Uhr. Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, Hannover. Veranstalter: Palästina-Initiative Region Hannover

Mahnwache zum Nagasaki-Tag. Erinnerung an den US-amerikanischen Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Nagasaki und Warnung vor der verheerenden Wirkung der weit über 1.000 Atombomben im Besitz verschiedener Länder und der Stationierung in weiteren. Freitag, 9.8., 15 Uhr. Ort: Düsseldorfer Platz, Am Wall, Chemnitz. Veranstalter: Chemnitzer Friedensinitiative

Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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