Diakonie-Beschäftigte fordern Mitbestimmung
Berlin. Mitarbeitervertretungen aus der Diakonie fordern, dass auch in Einrichtungen mit kirchlicher Trägerschaft Tarifverträge gelten und das Grundrecht auf Streik respektiert wird. »Die Demokratie muss endlich auch in kirchlichen Betrieben ankommen«, heißt es in einem Appell betrieblicher Interessenvertretungen, die insgesamt 650.000 diakonische Beschäftigte vertreten. »Wie unsere Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft wollen auch wir über unsere Entlohnungs- und Arbeitsbedingungen selbst mitbestimmen. Das geht am besten in Tarifverhandlungen.« Anlass der am 21. Feburar von Mitarbeitervertretungen aus Mitteldeutschland angestoßenen Erklärung ist der Versuch von Kirche, Diakonie und Klinikleitung, den Beschäftigten des Sophien- und Hufeland-Klinikums Weimar mit juristischen Mitteln Warnstreiks zu untersagen. (jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Betrieb & Gewerkschaft
-
IG Metall bleibt »konstruktiv«
vom 27.02.2025 -
Weiter nach 70 Tagen Streik
vom 27.02.2025