Dass die EU jetzt gezwungen ist, den beiden Kandidaten mehr anzubieten, als sie ursprünglich vorhatte, ist eine Folge des Ukraine-Krieges. Mit einem Anschluss nach minderem Recht ist Kiew nicht mehr zufrieden.
In der Nacht zum Montag sollte um 2 Uhr MESZ vor dem Südflügel des Weißen Hauses in Washington das »historisch bedeutendste Sportereignis aller Zeiten« beginnen. Anlass war der 80. Geburtstag Donald Trumps. Viele Autoren und Medien gratulierten dem US-Präsidenten.
Auf weniger lukrativen Strecken kürzt die Bahn das Angebot bereits zusammen. Wegen geringer Auslastung rechne es sich einfach nicht, die Züge anzubieten, so die Begründung. Italo, du verfluchter Rosinenpicker!
Die Wissenschaft hat festgestellt, dass Marmelade Fett enthält. Und die EU hat jetzt verfügt, Marmelade heiße wieder Marmelade. Fast 44 bittere Jahre musste der deutsche Teil der Menschheit auf diesen Moment warten.
Starmer hat es geschafft, Ex-Labour-Chef Jeremy Corbyn zu entmachten. Das hat ihn Millionen Stimmen vor allem in alten, auch von seiner Regierung materiell vernachlässigten Arbeiterbezirken gekostet.
Seit Freitag gilt das Gemeinsame Europäische Asylsystem. Die freie Presse auf der Grundlage der Freiheitlichendemokratischengrundordnung hat Anflüge von schlechtem Gewissen, erteilte aber ansonsten ihr Plazet.
Passend zu Trumps Plänen für seinen 80. mit blutigen Kämpfen vor dem Weißen Haus erlässt das State Department neue Sanktionen gegen Kuba. Diesmal ist das staatliche Ölunternehmen Cupet betroffen. Die Lage wird immer ernster.
Frankreich und Deutschland werben dafür, den diplomatischen Dienst der EU erheblich zu beschneiden. Implizite Folge wäre, dass die Außenbeauftragte Kaja Kallas ihren Job los sein könnte.
In der Stahlbranche in Deutschland sollten alle fünf Standorte zu einer öffentlichen Stahlstiftung zusammengeschlossenen werden, die nicht mehr dem Prinzip der Profitmaximierung unterworfen ist.
Am Tag vor dem Start der 23. Fußballweltmeisterschaft setzen praktisch alle Zeitungen zur Wende an. Gestern noch das mieseste Turnier der Welt, jetzt Happening der Hoffnung. Den Anstoß macht Bundestagsvize Omid Nouripour in einer WM-Kolumne.
Die Internationale Atomenergiebehörde hat einen Entwurf aus Washington für eine Resolution gegen Iran angenommen. Damit spielt die IAEA den Kriegstreibern einmal mehr in die Hände.
Natürlich weiß jeder, dass der Unglücksrabe Voigt die KI nicht eigenhändig in Stellung gebracht hat. Seine abgestumpften Redenschreiber und Presseleute, die ihm den Schund auf den Tisch kippen, scheinen einfach Wert auf einen frühen Feierabend zu legen.
Das Pogrom von Belfast zeigt: Premierminister Keir Starmer erweist sich als vollkommen unfähig, dem Ansturm des Rassismus Einhalt zu gebieten. Und zum wiederholten Mal befeuert Elon Musk die rassistische Gewalt.
Ein deutsch-französisches Rüstungsprojekt ist beerdigt worden, und hierzulande schreiben Zeitungen selbstverständlich nicht, was einen die Sache lehren könnte, sondern wahlweise von »Debakel« oder »Desaster«.
Drinnen bei der Gesundheitsministerkonferenz, die diese Woche in Hannover stattfindet, sollte es nicht um die vielkritisierten Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gehen. Draußen aber stand das Thema im Zentrum.
Höcke meint, Wessis seien keine Deutschen, sie hätten sich von der »amerikanischen Kultur usurpieren lassen«. Ein Usurpator ist einer, der es in eine Machtposition geschafft hat, die ihm nicht zusteht. Einer wie der Westdeutsche Höcke also.