Argentiniens Präsident entdeckt die Malvinas als politisches Thema und lässt London wegen einer geplanten Ölförderung vor der Inselgruppe verklagen. Dabei ist seine Politik ein einziger Ausverkauf nationaler Reichtümer.
Ein saudisch geleitetes Militärbündis und die Ansarollah tauschen militärische Schläge. Mehr zu verlieren hat dabei Saudi-Arabien. Allah sei Dank, kann es sich an sachkundigen Journos orientieren.
Am Mittwoch startete in Hamburg der Prozess gegen den des Anschlags auf die Nord-Stream-Pipelines verdächtigten Sergej K. Wirkliche Aufklärung darf man sich vom Verfahren wohl kaum erwarten.
Kimberly Guilfoyle hat ihren Job als US-Botschafterin in Griechenland verloren, weil sie den US-Großspender Eric Deters augeforder hatte, ihre Schulden bei American Express zu begleichen – im Austausch für Kontakte zur US-Regierung.
Nach 30 Jahren will der probritische Oranier-Orden wieder provokativ durch die von irischen Katholiken bewohnte Garvaghy Road in Portadown ziehen. Doch der Wind hat sich in Nordirland gedreht.
Weiter verlangen sich CDU und Bürgermedien »christliche Rücksichtnahme« (Friedrich Merz) auf Bärbel Bas ab. Am Dienstag meldete bild.de: »Merz tritt noch einmal gegen Bas nach« sowie »Merz gibt Bas noch einen mit«. FAZ und Welt verdächtigen die SPD, alles totmachen zu wollen.
Berlin will den vorgeschlagenen EU-Etat nicht mittragen. Dabei ist der zu entrichtende Nettobeitrag kaum höher als in der vorangegangenen Haushaltsperiode. Es geht bei der Verweigerung um Aufrüstungsfragen.
Ministerpräsident Netanjahu hat dazu aufgerufen, die am Film »NAZA« beteiligten Soldaten wegen Geheimnisverrats vor Gericht zu stellen – das erscheint als Eingeständnis, dass ihre Aussagen zum Genozid in Gaza zutreffen.
Der Internationale Strafgerichtshof hält den Gedanken wach, es könne Normen geben, die über den USA stehen. Darauf kann Kritik an der US-Gewaltpolitik aufbauen. Washington geht es darum, der Kritik den Boden zu entziehen.
Friedrich Merz steht mit dem Rücken zur Wand. Wer einen Lobhudler wie Joachim Gauck mobilisieren muss, ist verzweifelt. Tipps und gute Wünsche kommen aus den Redaktionsstuben.
Immer weniger Briefe, immer höhere Preise: Zum Jahreswechsel könnte das Porto um mehr als 20 Prozent steigen. Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht im Briefverkehr, sondern im Profitprinzip.
CDU-Mitglied Ulrich Vosgerau wünscht sich, jüdische Studenten, die AfD-Politiker Hans-Thomas Tillschneider in der Synagoge von Halle (Saale) blockiert haben, mit Polizeiknüppeln jagen und abschieben zu lassen – im Namen der Staatsräson.
Ein Ende des Sanktionsregimes bedeutet der US-amerikanische Einkauf von Diesel in Russland noch nicht. Vor allem untergräbt der Schritt Versuche, sich von der Vorherrschaft des US-Dollars zu lösen, und schadet China, wie Reinhard Lauterbach in seinem Kommentar darlegt.
Wenn im Politikbetrieb mal so richtig was ins Rutschen kommt, werden die Qualitätsmedien zur »vierten Gewalt«. Männerbünde werden aufgekündigt, schmutzige Geheimnisse gelüftet. Den Letzten beißen die Hunde.
Das BSW ist im Magdeburger Landtag zwar Zünglein an der Waage. Doch treibt es nicht – wie vollmundig behauptet – die AfD vor sich her. Es gibt der in Teilen faschistischen Partei vielmehr soziale Flankendeckung
Aus Döpfners Kommentar wollen wir nur sechs Wörter abbilden. »Vergesellschaftung«, »Rote Hilfe«, »Hamas« »RAF«, »SED« und »antisemitisch«. Damit hat er eine ganze Seite vollgeschrieben – oder war’s die KI?