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Aus: Ausgabe vom 18.07.2015, Seite 16 / Aktion

Vorsicht: Tatwerkzeug!

Wir möchten Sie heute zu einer Tat mit beabsichtigten Folgen anstiften
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Doppelt genäht hält besser: Heute stellen wir Ihnen nicht nur den nebenstehenden Coupon, sondern einen Flyer als weiteres Tatwerkzeug zur Verfügung, der dieser Ausgabe der jungen Welt beiliegt. Damit können Sie sozusagen auf Opfersuche gehen: Wer kommt für ein Patenschaftsabo in Frage? Finden Sie einen Treffpunkt oder einen Verein, es kann aber auch ein Freund oder Nachbar sein, der die junge Welt für drei Monate testen möchte! Sie hinterlassen damit auf jeden Fall Spuren: Denn wer die junge Welt ein Vierteljahr gelesen hat, sucht gerne als nächsten Tatort den Kiosk auf – und kehrt danach immer wieder mit Vergnügen an diesen zurück. Oder abonniert die Zeitung. Für Ihre gute Tat belohnen wir Sie – mit einem Krimi. Mit dieser Aktion wollen wir auch in den Sommermonaten den Bekanntheitsgrad der jungen Welt erhöhen. Unsere Leserinnen und Leser sind die besten Ermittler in der Frage, wer im jeweiligen Umfeld Interesse an genau dieser Zeitung haben könnte. Schreiben Sie uns doch Ihren Tatbericht!

Aktionsbüro

Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!

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