Linke: Keine U-Boote nach Ägypten
Berlin. Vor dem Besuch von Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) in Ägypten fordert die Linkspartei den Stopp deutscher Rüstungslieferungen an die Regierung in Kairo. »Weitere Rüstungsgeschäfte mit Ägypten verbieten sich allein angesichts der verheerenden Menschenrechtsbilanz«, sagte Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, am Freitag der dpa.
Ägypten erhält vier U-Boote von ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Zwei davon sollen noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. SPD-Chef Gabriel, der behauptet hatte, generell weniger Rüstungsexporte erlauben zu wollen, hatte als zuständiger Wirtschaftsminister keine Einwände gegen das U-Boot-Geschäft. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
»Man ändert mal eben auf Vorrat das Grundgesetz«
vom 16.04.2016 -
CDU blinkt rechts
vom 16.04.2016 -
Aufgalopp der Heuchler
vom 16.04.2016 -
Betriebsratfresser am Pranger
vom 16.04.2016 -
XXXLutz: Rauswurf wird teuer
vom 16.04.2016 -
»Der DGB lud uns per Zweizeiler aus«
vom 16.04.2016