Deutsche Investitionen in China auf Rekordhoch
Berlin. Kapitalexporte aus der BRD nach China sind auf einem Rekordhoch. Wie das kapitalnahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch mitteilte, seien 2022 von deutschen Firmen »11,5 Milliarden Euro in China und damit mehr als je zuvor« investiert worden. 2020 waren es demnach noch 2,1 Milliarden Euro, 2021 bereits zehn Milliarden. Für das IW ein »alarmierender« Trend: So sei die Abhängigkeit der BRD von der Volksrepublik gewachsen. Das zeige auch das gegenüber 2019 auf 84 Milliarden Euro versechsfachte Handelsbilanzdefizit der BRD gegenüber China im vergangenen Jahr. IW-»Außenhandelsexperte« Jürgen Matthes erklärte, sollte es wegen einer »militärischen Annexion Taiwans« durch die Volksrepublik »zeitnah zu einem Krieg kommen«, stehe die BRD-Wirtschaft »vor einer Krise enormen Ausmaßes«. (Reuters/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
Ampel weicht Klimaschutz auf
vom 30.03.2023 -
»Es gibt eine wachsende Unzufriedenheit«
vom 30.03.2023 -
Zwei Jahre, zwei Wellen
vom 30.03.2023 -
Ohrfeige für den Kardinal
vom 30.03.2023 -
100.000 Ausfälle pro Jahr
vom 30.03.2023 -
Mindestens eine Null dranhängen
vom 30.03.2023