Kein Plan B
Kigali. Die Straßenradweltmeisterschaften sollen trotz der politischen Spannungen in Ruanda stattfinden. »Es gibt keinen Plan B«, sagte Weltverbandspräsident David Lappartient bei Cyclingnews. Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, die für vom 21. bis 28. September terminierten Titelkämpfe könnten in die Schweiz verlegt werden. Die UCI hatte dies bereits dementiert. Ausrichter Ruanda unterstützt die Rebellengruppe »M 23«, die in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo auf dem Vormarsch ist. Aktuell läuft in Ruanda die Tour of Ruanda, die wichtigste Landesrundfahrt Afrikas. Lappartient unterstrich, der Sport solle neutral bleiben und nicht politisiert werden. Die Austragung in Afrika war »mein Traum, mein Ziel, als ich zum UCI-Präsidenten gewählt worden bin, und ich bin stolz darauf zu sagen: Hier sind wir.« (dpa/jW)
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