Gegründet 1947 Sa. / So., 01. / 2. März 2025, Nr. 51
Die junge Welt wird von 3005 GenossInnen herausgegeben
Online Extra
28.02.2025, 20:01:27 / Kapital & Arbeit
Hightech in der Krise

Intel verschiebt auch Chipfabrik in Ohio

2025-02-28T155937Z_1467023637_RC2KOZ9470W3_RTRMADP_3_INTEL-OHIO.
War mal ein klangvoller Name in der Welt der Elektronik ...

Bangalore. Der US-Chipriese Intel verschiebt nach seiner geplanten Megafabrik in Magdeburg auch einen milliardenschweren Neubau in den USA. Das 28 Milliarden Dollar teure Projekt im Bundesstaat Ohio werde sich verzögern, die erste Fabrik werde frühestens 2030 den Betrieb aufnehmen, berichtete am Freitag die Lokalzeitung Columbus Dispatch. Von Intel war dazu zunächst kein Kommentar zu bekommen. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, als Auftragsfertiger für andere Unternehmen tätig zu werden, hat Intel seine Investitionen drastisch gekürzt.

Aufgrund des Kahlschlagprogramms hatte der Konzern im Herbst schon den geplanten Bau einer Chipfabrik in Magdeburg verschoben und Fabrikpläne in Polen vorerst auf Eis gelegt. In Magdeburg sollte eine »Megafab« mit rund 3.000 Arbeitsplätzen entstehen. Intel wollte dort 30 Milliarden Euro investieren, von denen der Bund zehn Milliarden Euro beisteuern sollte. Der Produktionsbeginn war für etwa 2027 erwartet worden. (Reuters/jW)

links & bündig gegen rechte Bünde

Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.

Mehr aus: Kapital & Arbeit