Gedenken an Opfer von Todesmarsch
Frankfurt am Main. In Frankfurt am Main haben am Sonntag Hunderte Menschen der Opfer des Todesmarschs von Katzbach gedacht. Die Gedenkveranstaltung fand in der Paulskirche statt, wo Nachfahren der Opfer teilnahmen, wie das HR-Regionalmagazin Hessenschau am Montag berichtete. Am 24. März 1945 – kurz vor Kriegsende – mussten rund 360 Zwangsarbeiter, getrieben von SS-Mitgliedern, unter grausamen Bedingungen aus dem KZ Katzbach nach Hünfeld marschieren. Zwischen August 1944 und März 1945 waren 1.616 Häftlinge in dem KZ interniert. Die meisten von ihnen stammten aus Polen. Zum Gedenken eingeladen hatten das städtische Dezernat für Kultur und Wissenschaft und die Initiative »Geschichtsort Adlerwerke«. (dpa/jW)
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