Frankreich: Minister macht sich Angriff zunutze
Mulhouse. Frankreichs Innenminister Bruno Retailleau hat am Sonntag nach einem mutmaßlichen Anschlag im elsässischen Mulhouse Konsequenzen gefordert. Sogenannte gefährliche ausreisepflichtige Menschen will er künftig bis zur Abschiebung in Haft halten. Am Sonnabend hatte den Angaben zufolge ein Algerier mehrere Menschen in der Stadt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg mit einem Messer und einem Schraubenzieher angegriffen. Eine Person starb. Da Algerien die Abschiebung des mutmaßlichen Täters blockiert hatte, droht der Minister dem Land nun mit verschärften Visaregeln und der Abschaffung von Sonderrechten für Menschen aus der früheren französischen Kolonie. (dpa/jW)
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