Mehr Schiffe unter deutscher Flagge
Hamburg. Deutsche Behörden arbeiten an einer Reform der Flaggenstaatsverwaltung. Damit wollen sie erreichen, dass mehr Reedereien als bislang die BRD-Flagge für ihre Schiffe nutzen. Das teilte das beteiligte Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) aus Hamburg der Nachrichtenagentur dpa mit, die am Sonntag darüber informierte. Im Völkerrecht ist geregelt, dass Schiffe zu dem Staat gehören, dessen Flagge sie führen. Auf Schiffen unter deutscher Flagge gilt deshalb beispielsweise deutsches Arbeitsrecht.
Die meisten Schiffe der deutschen Handelsflotte fahren indes unter ausländischer Flagge. Ende des vergangenen Jahres waren es nach BSH-Zahlen 1.417 von 1.675, also annähernd 85 Prozent. 2014 lag der Wert bei etwa 88 Prozent, zehn Jahre zuvor bei 75,8 Prozent. Ein wichtiger Grund für das »Ausflaggen« sind niedrigere Kosten. (dpa/jW)
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