Presserat rügt Medien öfter als zuvor
Berlin. Der Deutsche Presserat hat im vergangenen Jahr so häufig Redaktionen gerügt wie nie zuvor. 86 Mal machte das Gremium von seiner schärfsten Sanktion – der öffentlichen Rüge – Gebrauch, wie der Rat mitteilte. »Mehr als jede dritte Rüge bezog sich auf schwere Verstöße gegen die journalistische Sorgfalt. Oft ging es um sachliche Fehler, aber auch um ungeprüfte Schätzungen und Spekulationen.« Für den Presserat seien die zahlreich eingegangenen Beschwerden gegen Berichterstattung ein Beleg dafür, dass die Leserschaft besonders sensibel auf Sorgfaltspflichtverstöße reagiere. (dpa/jW)
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