Grönland: Dänemark für mehr US-Militär offen
Kopenhagen. Einen Tag nach dem Besuch von US-Vizepräsident J. D. Vance auf einem US-Militärstützpunkt in Grönland hat die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen eine Reise auf die zum Königreich gehörende Insel angekündigt. Die Sozialdemokratin werde sich von Mittwoch bis Freitag in Grönland aufhalten, um die »Einheit« zwischen Dänemark und dem arktischen Inselgebiet zu stärken, teilte ihr Büro am Sonnabend mit. Zuvor hatte sich Außenminister Lars Løkke Rasmussen über Vances Ton auf X beschwert. Der US-Vize hatte erklärt, Kopenhagen tue zuwenig für die Sicherheit Grönlands. Rasmussen bot Gespräche über eine stärkere US-Militärpräsenz auf der Insel an. Das gemeinsame Verteidigungsabkommen von 1951 biete dafür reichhaltige Möglichkeiten. »Wir können innerhalb der Vereinbarung, die wir haben, viel mehr tun«, sagte Rasmussen. Das will auch Donald Trump. Er hatte am Freitag noch einmal deutlich gemacht: Für die internationale Sicherheit und den Weltfrieden sei es sehr wichtig, »dass wir Grönland haben«. (AFP/dpa/jW)
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