Öffentliches Defizit bei mehr als 100 Milliarden
Wiesbaden. Das öffentliche Finanzierungsdefizit ist im vergangenen Jahr erneut auf einen dreistelligen Milliardenbetrag angewachsen. Zusammengerechnet betrug das Minus bei den Kern- und Extrahaushalten von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung 104,4 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Es stieg im Vorjahresvergleich um 12,7 Milliarden Euro. Seit 2021 hatte der Bund den mit Abstand größten Anteil. 2024 seien aber auch bei den Ländern, den Gemeinden und der Sozialversicherung erhebliche Defizite entstanden, die zusammen den Bund noch übertroffen hätten. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Inland
-
»Die Industrie steht maximal unter Feuer«
vom 05.04.2025 -
Stimmungsmache in Südwest
vom 05.04.2025 -
Berliner SPD-Politikerin verurteilt
vom 05.04.2025 -
Überall Barrieren
vom 05.04.2025 -
Verdi wechselt Verhandler aus
vom 05.04.2025