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27.02.2025, 20:32:15 / Ausland

Putin: Kontakte mit den USA machen Hoffnung auf bessere Beziehungen

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Wladimir Putin am Donnerstag vor FSB-Angehörigen in Moskau

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin sieht nach den ersten Kontakten zur Regierung des neuen US-Präsidenten Donald Trump Grund zur Hoffnung auf bessere Beziehungen. »Es gibt den Willen auf beiden Seiten, sich für die Wiederherstellung der zwischenstaatlichen Beziehungen, für die schrittweise Lösung der kolossalen Häufung angestauter systemischer strategischer Probleme in der Weltarchitektur einzusetzen«, sagte Putin am Donnerstag bei einer Veranstaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau.

Diese Probleme hätten schließlich dazu geführt, dass neben dem Konflikt in der Ukraine Krisen auch in anderen Regionen provoziert worden seien. Zugleich warnte der Kremlchef, dass es im Westen Kreise gebe, denen der neue Dialog zwischen Russland und den USA missfalle. »Ein Teil dieser westlichen Eliten ist weiter so eingestellt, dass er die Instabilität in der Welt erhalten will. Und diese Kräfte versuchen, den begonnenen Dialog platzen zu lassen oder zu kompromittieren«, sagte der Präsident. Putin forderte dazu auf, mit allen Mitteln der Diplomatie und der Geheimdienste gegen solche Störversuche vorzugehen.

Fast zeitgleich trafen sich am Donnerstag in Istanbul russische und US-amerikanische Diplomaten, um weiter an der Wiederaufnahme der Beziehungen zu arbeiten. Dabei ging es zunächst um die in den vergangenen Jahren stark eingeschränkte Arbeit der diplomatischen Vertretungen beider Länder. Sie soll wieder auf Normalstand gebracht werden.

Moskau hoffe, dass diese Verhandlungen die ersten in einer Reihe ähnlicher Expertentreffen seien, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Ziele seien eine Wiederannäherung und der Aufbau von gegenseitigem Vertrauen. Der Kreml hatte zuvor deutlich gemacht, dass das ein langer Weg sei. Putin und Trump hatten bei einem Telefonat in diesem Monat diese Kontakte vereinbart. Gesprochen werden soll auch über eine Beendigung des Krieges in der Ukraine und über ein Treffen der beiden Präsidenten. Einen Termin gibt es aber nicht. (dpa/jW)

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