Karlsruhe: Anzeige wegen Kriegsverbrechen
Karlsruhe. Acht Überlebende des Konflikts in der Region Tigray im Norden Äthiopiens haben in Deutschland Strafanzeige gegen zwölf mutmaßliche Verantwortliche aus Äthiopien und Eritrea erstattet. Die Bundesanwaltschaft bestätigte am Montag den Eingang der Anzeige. Den Beamten und Militärs aus Äthiopien und Eritrea werden demnach Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit vorgeworfen. Die Anklage wurde gemäß dem Universalitätsprinzip in Deutschland eingereicht. Der Konflikt zwischen der äthiopischen Regierung und der »Volksbefreiungsfront von Tigray« (TPLF) hatte im November 2020 begonnen und war nach zwei Jahren mit einem Friedensabkommen beendet worden. Während der Kämpfe wurden bis zu 600.000 Menschen getötet. (AFP/jW)
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