Dein roter Faden in wirren Zeiten
Gegründet 1947 Montag, 7. April 2025, Nr. 82
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Dossiers

Amandla!

Nach jahrzehntelangem Kampf und massivem internationalen Druck auf das rassistische Regime brachten im April 1994 Wahlen den ANC an die Macht. Nelson Mandela wurde der erste schwarze Präsident der Republik. Damit endeten 342 Jahre weißer politischer Herrschaft am Kap.

Der rechte Rand

Soziale und »völkische« Parolen zielen auf die Verlierer von neoliberaler Deregulierung und Globalisierung. Rassismus und Antisemitismus, Irrationalität und religiöse Fundamentalismen sind Nährböden des Faschismus.

Glaubensfragen

Religion ist ein universelles Phänomen. Als eine der großen Weltreligionen hat das aus dem jüdischen Glauben hervorgegangene Christentum unsere Gesellschaft und Kultur tief geprägt. Seiner Botschaft von Liebe und Gleichheit steht eine Geschichte der Gewalt und sozialer Unterdrückung mithilfe der Kirchen entgegen. 500 Jahre Reformation führen vor Augen, dass die Trennung von Staat und Kirche längst nicht vollzogen ist.

»Endlösung«

Vernichtung durch Sklavenarbeit und in den Gaskammern: Die antisemitische Politik Nazideutschlands kulminierte im beispiellosen, technisierten Massenmord an einer ganzen Menschengruppe in den Tötungsfabriken der Vernichtungslager.

Auf dem langen Marsch. Chinas Aufstieg

Chinas Aufstieg verändert die Welt. Der Volksrepublik ist es nicht bloß gelungen, sich aus der Armut zu befreien. Wirtschaftlich erstarkt, ist sie längst zu einem Machtfaktor geworden, der die globale Dominanz des Westens in Frage stellt. Der reagiert, indem er China immer schärfer attackiert – per Wirtschaftskrieg und mit einem militärischen Aufmarsch, der einen dritten Weltkrieg befürchten lässt.

Unsere Armut – ihre Profite

Coronapandemie führt zur größten Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Millionen Beschäftigte in Deutschland müssen Lohneinbußen hinnehmen oder wurden arbeitslos. Gleichzeitig hat der Dax an der Frankfurter Börse ein neues Allzeithoch erreicht.

Solidarität mit Kuba

Die Linke hat das Problem schon lange: Zwar lassen viele Wählerinnen und Wähler (und nicht wenige Mitglieder der Parteibasis) vieles mit sich machen, aber wenn es um die Themen Krieg und Frieden, die Haltung zu Russland und zur internationalen Solidarität vor allem mit Kuba geht, wird dort oft eine klare Positionierung gefordert: Nie wieder Krieg! Klare Kante gegen die Verteufelung und Verächtlichmachung der Russen! Politische Solidarität mit dem sozialistischen Kuba!

In ein neues Deutschland. Was mit der DDR verloren ging

Auferstanden aus Ruinen und untergegangen durch den Anschluss. Was machte die DDR einzigartig? Dieser Frage widmet sich unsere Artikelreihe, die soziale Errungenschaften in den Blick nimmt, die für die Menschen im sozialistischen deutschen Staat selbstverständlich waren. Die Serie erscheint als Kooperation des Vereins Unentdecktes Land, der Internationalen Forschungsstelle DDR und der Tageszeitung junge Welt.

Der Freund steht immer im Westen

Früher strikt gegen die BRD, heute in Reih und Glied mit der Nation in Waffen. Wie aus den Anti- mittlerweile Prodeutsche wurden
Von Ingar Solty

Das Elend der Soziologie

Im Dezember 1932 entdeckte ein Forschungsteam um die Sozialpsychologin Marie Jahoda im niederösterreichischen Marienthal die Erwerbslosigkeit – im Auftrag seiner Geldgeber.
Von Barbara Eder

»Fort mit dieser Reaktion!«

Auch preußische Offiziere beteiligten sich 1848/49 an der Revolution. Die meisten von ihnen sind heute vergessen.
Von Erhard Kiehnbaum

Fortschritt auf allen Ebenen

Vorabdruck. Als Präsident Obervoltas, später Burkina Fasos, förderte der Revolutionär Thomas Sankara die Befreiung der Frau und den Umweltschutz entscheidend
Von Gerd Schumann